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Unitymedia WifiSpot unter Linux / wpa_supplicant.conf

Hier eine funktionierende, getestete Config für Unitymedia WifiSpot unter Linux für eure /etc/wpa_supplicant.conf:

network={
ssid=”Unitymedia WifiSpot”
#bssid=xx:xx:xx:xx:xx:xx
key_mgmt=WPA-EAP
eap=PEAP
identity=”unitymedia/dein@mailadresse.de”
password=”PASSWORT”
}

Falls ihr eure Logindaten nicht wißt: Im Kundencenter unter „Meine Produkte“ / „Internet“ / „Einstellungen WifiSpot“ ein Passwort vergeben. Wenn es mehrere WifiSpots gibt, von denen nur einer stabil läuft, tragt seine MAC unter bssid ein. Ansonsten braucht ihr die Zeile nicht. Viel Spaß! 🙂

Gentoo Linux Security Weekend

Last weekend, Gentoo Linux developers a3li and keytoaster came around and with help from p-y and underling via IRC, we killed the huge backlog of open CVEs in our tracker, voted on about 100 security bugs, drafted several dozens of GLSAs and were hunting bugs on GLSAMaker2. We also had good company from (non-security) developer idl0r on saturday. 🙂

During the week, we polished up some GLSAs and since sunday, we send these (a lot more to come!):

OpenSSL: Multiple vulnerabilities
Wireshark: Multiple vulnerabilities
Bugzilla: Multiple vulnerabilities
Dovecot: Multiple vulnerabilities
GnuTLS: Multiple vulnerabilities
PHP: Multiple vulnerabilities
vsftpd: Denial of Service
feh: Multiple vulnerabilities
Conky: Privilege escalation
Wget: User-assisted file creation or overwrite
Adobe Flash Player: Multiple vulnerabilities

Thanks for helping out, everyone!

Here are some impressions:

 

 

 

 

 

LD_PRELOAD magic

Wenn man z.B. ein Programm hat, dass prüft, ob man eine bestimmte CPU hat – z.B. weil es nicht unter qemu verwendet werden soll – kann es sinnvoll sein, den Check zu umgehen, bzw. dem Programm vorzugaukeln, dass alles OK ist. Hierfür kann man idealerweise LD_PRELOAD nutzen, welches einen bestehenden Library Call überlädt. Im Detail läuft das wie folgt ab:

– man findet die Adresse des originalen Library Calls per dlsym()
– man deklariert die Funktion, sie überlädt die originale Funktion (hier: open())
– man schreibt in der Funktion je nach übergebenem Parameter um, zurückliefert wird
– oder man führt die Originalfunktion aus

/*
* open_preload.c
*/
 
#define _GNU_SOURCE
#include <sys/syscall.h>
#include <unistd.h>
#include <sys/types.h>
#include <sys/stat.h>
#include <dlfcn.h>
#include <dirent.h>
 
static void init (void) __attribute__ ((constructor));
 
int (*real_open)(__const char *name, int flags, mode_t mode);
 
static void init (void)
{
        real_open = dlsym(RTLD_NEXT,"open");
}
 
int open(const char *pathname, int flags, mode_t mode)
{
	if (strcmp(pathname,"/proc/cpuinfo") == 0)
	{
		return(real_open("/tmp/cpuinfo",flags,mode));
	}
	else
	{
        	return(real_open(pathname,flags,mode));
	}
 
}

Das Ganze compiliert und testet man dann wie folgt:

[sb@machine ~]$ echo test > /tmp/cpuinfo
[sb@machine ~]$ gcc -g -fpic -shared -ldl -o open_preload.so open_preload.c
[sb@machine ~]$ LD_PRELOAD="./open_preload.so" cat /proc/cpuinfo 
test
[sb@machine ~]$

Das fühlt sich schon ein wenig nach RootKit-Programmierung an. 😉

awesome: Laptop Batteriestatus anzeigen

Hier ein weiterer Tipp für awesome: der Laptop Batteriestatus soll angezeigt werden. Zuerst kopiert man das von mir gestern programmierte Tool cbatt nach /home/name/cbatt.sh, dann trägt man folgendes in der rc.lua ein:

mybattmon = widget({ type = "textbox", name = "mybattmon", align = "right" })
function battery_status ()
        local fd=io.popen("/home/name/cbatt.sh", "r")
        local line=fd:read()
        return line
end
 
mybattmon.text = " " .. battery_status() .. " "
my_battmon_timer=timer({timeout=30})
my_battmon_timer:add_signal("timeout", function()
    mybattmon.text = " " .. battery_status() .. " "
end)
my_battmon_timer:start()

Unter mywibox[s].widgets = { … } fügt man dann noch an der gewünschten Stelle mybattmon hinzu, und fertig ist die Chose. Der Timeout legt fest, wie oft das Script aufgerufen wird; jede Sekunde wäre m.A. arg übertrieben und verkürzt die Akkulaufzeit sicherlich.

Wer wie im Vorpost mehrere Rechner hat, und die Batterieanzeige z.B. nur auf dem Laptop anzeigen will, nutzt folgenden Schnippsel um das Ganze zu erweitern:

    -- hostname auslesen
    a=io.popen("uname -n");
    io.input(a)
    if io.read() == "laptop" then
    	batt=1
    end
 
    -- Add widgets to the wibox - order matters
    mywibox[s].widgets = {
        {
            mylauncher,
            mytaglist[s],
            mypromptbox[s],
            layout = awful.widget.layout.horizontal.leftright
        },
        mylayoutbox[s],
        mytextclock,
	batt == 1 and mybattmon,		-- Batterie nur beim richtigen Host hinzufügen
        s == 1 and mysystray or nil,
        mytasklist[s],
        layout = awful.widget.layout.horizontal.rightleft
    }

Linuxtag

Linux Tag LogoMittwoch ist es soweit: der Linuxtag beginnt! Das Programm kann sich meiner Meinung nach wie immer sehen lassen, persönlich finde ich Donnerstag und Freitag am Interessantesten und werde dann auch mit einem Kollegen vor Ort sein.

Hoffentlich ist zwischen den ganzen Vorträgen auch genügend Zeit dafür, etwas am Gentoo-Stand vorbeizuschauen…

Linux Kernel Regression mit git finden

Falls man nach einem Kernel Upgrade plötzlich Probleme bekommt und googlen nicht mehr hilft, muss man ggfs. selbst herausfinden, warum nun etwas nicht mehr funktioniert. Herzlichen Glückwunsch: eine typische Kernel Regression. Zuerst laden wir einmal die neuste Kernelversion aus dem git Repository von kernel.org ins passende Verzeichnis:

cd /usr/src
git clone git://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6

Zeit für einen Kaffee! Nachdem wir die etwa 600MB runtergeladen haben, sagen wir git nun, dass wir einen Fehler “bisect”-en wollen. Hierbei wird eine Binäre Suche durchgeführt, denn mehrere hundert bis tausend Kernel-Commits wollen effizient ausgetestet werden. Dafür sagt man dem Kernel, welche Version noch gut war und welche schlecht:

git bisect start
git bisect good v2.6.36
git bisect bad v2.6.37

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