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Unitymedia WifiSpot unter Linux / wpa_supplicant.conf

Hier eine funktionierende, getestete Config für Unitymedia WifiSpot unter Linux für eure /etc/wpa_supplicant.conf:

network={
ssid=”Unitymedia WifiSpot”
#bssid=xx:xx:xx:xx:xx:xx
key_mgmt=WPA-EAP
eap=PEAP
identity=”unitymedia/dein@mailadresse.de”
password=”PASSWORT”
}

Falls ihr eure Logindaten nicht wißt: Im Kundencenter unter „Meine Produkte“ / „Internet“ / „Einstellungen WifiSpot“ ein Passwort vergeben. Wenn es mehrere WifiSpots gibt, von denen nur einer stabil läuft, tragt seine MAC unter bssid ein. Ansonsten braucht ihr die Zeile nicht. Viel Spaß! 🙂

Eindeutigkeit von IP-Adressen bei Unitymedia nicht gegeben

Bis vor wenigen Tagen konnte man bei Unitymedia anonym oder mit der Adresse eines anderen Internetteilnehmers im Internet surfen. Sofern man einen Linuxrechner mit dem von Unitymedia bereitgestellen Cisco-Router EPC3212 verbunden hatte (etwa als Firewall), ging das sehr leicht, und wird im Folgenden beschrieben. Linux-Grundkenntnisse werden vorausgesetzt. Da dies nicht mehr funktioniert, sehe ich kein Problem damit, hier eine Anleitung zu veröffentlichen. 🙂

Zuerst guckt man, welche IP und welches Subnetz man im Unitymedia-Netz derzeit nutzt:

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FreeDOS usb boot

Jeder kennt das Problem: immer wieder mal benötigt man einen USB Stick mit einem DOS wegen BIOS Updates, muss einen zickigen RAID-Controller flashen oder sonstiges… hier eine Kurzanleitung dazu, wie man einen bootbaren USB-Stick mit FreeDOS erstellt.

Vorbereiten der Umgebung

mkdir -p /tmp/usbboot/exec/file-system
mkdir -p /tmp/usbboot/build
cd /tmp/usbboot/build

Tool zum Schreiben der Daten auf USB-Stick herunterladen, entpacken, compilieren

wget "http://prdownloads.sourceforge.net/advancemame/makebootfat-1.4.tar.gz?download" -O - | tar -xvzf -
cd makebootfat*
./configure
make
cp makebootfat ../../exec
cd ..

Nötige FreeDOS-Binaries und MBR herunterladen

wget http://www.ibiblio.org/pub/micro/pc-stuff/freedos/files/distributions/1.0/pkgs/kernels.zip
wget http://www.ibiblio.org/pub/micro/pc-stuff/freedos/files/distributions/1.0/pkgs/commandx.zip
wget http://www.ibiblio.org/pub/micro/pc-stuff/freedos/files/distributions/1.0/pkgs/unstablx.zip
wget https://www.kernel.org/pub/linux/utils/boot/syslinux/syslinux-4.04.tar.gz
tar -xzvf syslinux-4.04.tar.gz syslinux-4.04/mbr/mbr.bin
mv syslinux-4.04/mbr/mbr.bin ../exec

Nun extrahiert man die relevanten Dateien aus den .zips und kopiert sie an die passende Stelle:

unzip kernels.zip
unzip commandx.zip 
unzip unstablx.zip
find ./ -name command.com -exec mv '{}' ../exec/file-system ';'
find ./ -name kernel.sys -exec mv '{}' ../exec/file-system ';'
 
for file in fat12.bin fat16.bin fat32lba.bin
do
	find ./ -name $file -exec mv '{}' ../exec ';'
done
 
cd ..
rm -fr build
cd exec

An dieser Stelle kopiert man alle Dateien, die nachher auf dem Stick liegen sollen nach ./file-system. Daraufhin befüllt man den USB-Stick per makebootfat und räumt auf.

./makebootfat -o /dev/sdb -E 255 -1 fat12.bin -2 fat16.bin -3 fat32lba.bin -m mbr.bin ./file-system
cd ../../
rm -fr usbboot

Getestet zuletzt am 17.09.2017 – sofern es nicht mehr funktioniert, bitte kurz kommentiere, dann aktualisiere ich ggfs. den Blogeintrag.

Linuxtag

Linux Tag LogoMittwoch ist es soweit: der Linuxtag beginnt! Das Programm kann sich meiner Meinung nach wie immer sehen lassen, persönlich finde ich Donnerstag und Freitag am Interessantesten und werde dann auch mit einem Kollegen vor Ort sein.

Hoffentlich ist zwischen den ganzen Vorträgen auch genügend Zeit dafür, etwas am Gentoo-Stand vorbeizuschauen…